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ChariTea: Tee trinkend die Welt verändern

Die kleinen, bauchigen Flaschen von Lemonaid und ChariTea sind inzwischen kult. Nach Brause mit sozialem Gewissen und fair gehandelten Eistee bringt der Hamburger Getränkehersteller nun 18 Bio-Wintertees auf den Markt. Die Ansprüche sind gleich geblieben: hohe Qualität und faire Kooperationen mit den Kleinbauern vor Ort.

Bisher waren Lemonaid und ChariTea für uns vor allem tolle Erfrischungen im Sommer. Nicht zu süß, mal herb, mal fruchtig – einfach eine gute Alternative zu all dem anderen überzuckerten Kram aus dem Supermarkt. Doch ChariTea kann auch warm: 18 verschiedene Bio-Teesorten im Dreiecksbeutel hat der Getränkehersteller aus Hamburg St. Pauli gerade auf dem Markt gebracht. Es gibt Klassiker wie Rooibos oder Earl Grey, Tees für den Morgen und den Abend und exotische Varianten mit Ingwer, Zimt und Apfel. Der Geschmack aller von uns getesteten Sorten ist angenehm mild, nicht zu herb, nicht zu süß. Ideal also auch für Menschen ohne ausgewiesene Tee-Geschmacksnerven.

Der gute Geschmack und die hohe Bio-Qualität haben ihren Preis. 3,49 Euro kostet die 20er Papp-Schachtel mit den geschmacksfreundlichen Pyramidenbeutel, 4,49 Euro der 10er-Grobschnitt. Zu kaufen gibt es die Tees in Bioläden, Supermärkten, Drogerien und natürlich dem eigenen Onlineshop.

 

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ChariTea: Yes, we Kännchen

Doch nicht nur geschmacklich beweist ChariTea, dass man sich in Hamburg mit fair-gehandelten und nachhaltig angebauten Tees auskennt. Regelmäßig reist das Team in die Teeregionen in Sri Lanka, Nepal, Indien oder Südafrika, um sich über die Anbaubedingungen zu informieren und mehr über die Teepflanzen zu lernen. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe liegt den Gründern sehr am Herzen. Mit vielen Plantagen und Kleinbauern-Kooperativen arbeitet ChariTea schon sehr lange zusammen und zahlt ihnen deutlich mehr Geld als auf dem Weltmarkt üblich.

Damit nicht genug: Zusätzlich zum Fairen Handel gehen mit jeder verkauften Packung ChariTea noch zehn Cent an den gemeinnützigen Lemonaid & ChariTea e.V. und unterstützen so soziale Projekte in den Heimatregionen der Kleinbauern. Ein bewährtes Konzept: Durch den Verkauf von Eistees und Limonaden wurden schon mehr als 1,2 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte in den Anbauregionen gespendet. Dabei machen sich die Gründer für bessere Bildung, ökologische Landwirtschaft oder Kinderrechte stark.

 

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ChariTea: „trinken hilft“ ist ein Erfolgsrezept

Doch nicht nur das Engagement stimmt, sondern auch die Zahlen. Die Umsätze steigen seit Jahren. Erst im Juli bekam das Unternehmen den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“. Die Jury würdigte dabei, „die drei authentischen Gründerpersönlichkeiten auf einzigartige Weise gesellschaftliches Engagement mit hoher unternehmerischer Professionalität verbinden. Sie denken Unternehmertum neu. Lemonaid übernimmt Verantwortung und schafft für die Menschen echte Perspektiven!“

Im Web: charitea.com

Bildquellen: (c) ChariTea