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koawach: Dieser Kakao macht wach

Die faire Trinkschokolade von koawach schmeckt lecker und macht wach. Mit ihrem Konzept haben es die beiden Gründer inzwischen sogar in die Regale von großen Supermärkten geschafft. 

Die Trinkschokolade von koawach haben wir auf dem letzten Heldenmarkt in Hamburg entdeckt. Der faire Bio-Kakao gemischt mit Guarana ist für uns eine tolle Alternative zum morgendlichen Kaffee. Wenige Wochen später sahen wir den vermeintlichen Geheimtipp auch bei unserem Stamm-Edeka. Grund genug einmal koawach genauer vorzustellen.

Den beiden Gründer Daniel Duarte und Heiko Butz kam die aufweckende Idee in ihrer WG-Küche. Dort experimentierten die beiden mit der richtigen Mischung von Guarana und Kakao als Alternative zum Kaffee. Die Idee dazu kommt nicht von ungefähr: Daniel Duarte stammt aus Kolumbien, einem Land mit reicher Kakaokultur. Sein Mitgründer lernte Kakao bei einem Auslandsemester in Lateinamerika schätzen. Aus der richtigen Mischung wurde schnell eine Geschäftsidee für fair und natürlich produzierte Wachmacher-Trinkschokolade.

Crowdfunding für faire Kakao-Produktion

Die ersten Praxistests mit Freunden und Kommilitonen waren ziemlich erfolgreich, genau wie ein Auftritt  beim „Gründen Live“-Wettbewerb auf dem Entrepreneurship Summit. Innerhalb von zwei Tagen verkauften sie dabei Kakao im Wert von 2.000 Euro. Mit einigen Nachtschichten und Wochenenden in der Küche gelang die erste große Lieferung und damit auch ein wichtiger Beweis: Es gibt einen Markt für koawach. Es folgten erste Kooperationen mit Cafés und ein weiterer Sieg bei einem großen Businessplan-Wettbewerb.

Den endgültigen Startschuss für koawach gab eine Crowdfunding-Kampage. Dabei sammelten die Gründer 12.500 Euro Startkapital ein. Mit dem Geld finanzierten sie erste Direktimporte der Guarana-Frucht und schloss eine Kooperation mit El Puente, einem bekannten Händler für fair gehandelte Produkte aus Südamerika. Von Anfang setzten sie auf natürliche Bio-Rohstoffe und faire Produktionsbedingungen für die Bauern vor Ort.

Innerhalb von drei Jahren von einer WG-Idee zum Trend-Kakao

Inzwischen verkauft koawach seine sechs verschiedenen Sorten im eigenen Online-Shop sowie in zahlreichen Cafés und kleinen Läden in ganz Deutschland. 2015 startete außerdem die Kooperation mit der Supermarktkette Edeka. Aufsehen erregten Duarte und Butz auch mit ihrem Auftritt bei der Vox-Startup-Sendung „Höhle der Löwen“. Dort überzeugten sie Unternehmer Jochen Schweizer. Er kaufte für 120.000 Euro zehn Prozent des Startups.

Von dieser Aufmerksamkeit profitierte ihr Geschäft zusätzlich. Mittlerweile ist die Trinkschokolade in über 750 Geschäften erhältlich und 2015 lag der Umsatz bei einer Million Euro. Eine ziemlich steile Erfolgsgeschichte für zwei Jungs, die vor drei Jahren noch in ihrer WG-Küche experimentierten und irgendwie auch ein schöner Beweis dafür, dass sich nachhaltige Ideen und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen.

Im Web: koawach.de
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Bilder: Copyright – PR koawach