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Walk4Care: Diese 10.000 Schritte gehen uns alle etwas an

In Ostafrika sind mehr als 20 Millionen Menschen vom Tod durch Hunger und Durst bedroht. Verantwortlich für diese Katastrophe schier unvorstellbaren Ausmaßes sind neben einer extremen Dürre auch Krieg und Terror. Die deutsche Hilfsorganisation CARE wirbt mit einer ungewöhnlichen Aktion um Spenden. 

In Ostafrika herrscht zurzeit eine der schlimmsten Dürren der letzten Jahre. Über 20 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – es fehlt vor allem an Lebensmitteln, sauberem Wasser und Medikamenten. Nicht umsonst wandte sich UN-Generalsekretär António Guterres Mitte März in Somalias Hauptstadt Mogadishu mit einer eindringlichen Bitte an die Weltgemeinschaft: „Die Menschen hier sterben. Die Welt muss jetzt handeln, um die Katastrophe zu stoppen.“

Besonders hart trifft die Krise schwangere und stillende Frauen und Kinder. Statt zur Schule zu gehen, laufen Kinder bis zu fünfzig Kilometer, um für ihre Familien Wasser zu finden. Oft erfolglos. Hilfsorganisationen wie CARE versuchen deshalb dringend benötigtes Trinkwasser und Nahrungsmittel in die betroffenen Dörfer zu bringen. Unterernährte Kinder werden mit medizinischer Aufbaunahrung versorgt, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen und ihr Körper wieder normale Nahrung verträgt. Dafür sind vor Ort auch mobile Ärzteteams unterwegs.  Gleichzeitig kümmern sich CARE und Co um die Brunnen und Wasserquellen, um die Trinkwassersituation und Hygiene zu verbessern.

 

 

Auch wir sind bei der Krise in Ostafrika gefragt

Für dieses Engagement braucht es Geld. Die Vereinten Nationen haben zu Spenden in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar aufgerufen, nur etwa 20 Prozent sind davon aber bislang von Gebern zugesagt. Umso wichtiger sind unsere Spenden an Hilfsorganisationen. CARE Deutschland geht dabei einen ungewöhnlichen Weg des Spendenaufrufs. Mit der Aktion „10.000 Schritte“ lädt die NGO Menschen in Deutschland bis Ende Juli dazu ein, eigene Spendenläufe zu organisieren und Aufmerksamkeit für diese große humanitäre Katastrophe zu schaffen. „Während für uns hier 10.000 Schritte erklärtes Gesundheitsziel sind, haben viele Menschen in Ostafrika keine Wahl. Sie laufen soweit und mehr, nur um Wasser für ihre Familien zu holen“, sagt Stefan Ewers, Mitglied des Vorstandes von CARE Deutschland-Luxemburg. Unterstützung für die Aktion kommt von Prominenten wie Olympiasieger und Langstreckenläufer Dieter Baumann, der Schauspielerin Judith Hörsch und den TV-Moderatorinnen Valeska Homburg und Joey Grit Winkler.

Ein Video zu der Aktion:

 

Wofür genau werden die 10.000 Schritte Spenden verwendet? 

  •  für medizinische Aufbaunahrung gegen Unterernährung
  •  für neue Brunnen und Trinkwassersysteme
  •  für Saatgut, das Dürren und Wassermangel trotzt
  •  für langfristige Bildung und Schulen, die Perspektiven ermöglichen

Wie starte ich eine Aktion? 

  •  eigene Aktion auf der CARE Webseite einrichten
  •  Freunde, Kolleg/innen, Familie zum Spenden für jeden eurer Schritte einladen
  •  oder gemeinsam laufen und eigenes Startgeld vorschlagen
  •  10.000 Schritte tun
  •  ein Foto von euch in Aktion posten/teilen
  •  und mit jedem Schritt Leben retten!

Für alle Läufer unter euch: Man kann einen Lauftreff mit Olympiasieger Dieter Baumann gewinnen 

Schrittzähler, die bis zum 31. Juli mit ihrer eigenen Aktion die meisten Spenden sammeln, gewinnen ein Lauftreffen mit Olympiasieger und Langstreckenläufer Dieter Baumann sowie Freikarten für sein Kabarett-Programm (max. 3 Personen). 

Bildquelle: Michael Tsegaye/CARE, Lucy Beck/CARE