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WWF Earth Hour: Licht aus für den Klimaschutz

Am 25. März gehen um 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Mit der #EarthHour-Aktion des WWF setzen Millionen Menschen auf der Welt ein Zeichen für mehr Klimaschutz.

Morgen, am 25. März, setzt die jährliche Earth Hour ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz. Bei der WWF-Aktion schalten auf der ganzen Welt Millionen Menschen für eine Stunde das Licht aus. Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit gehen auch an berühmten Bauwerken die Lichter aus. Hierzu zählen etwa das Opernhaus in Sydney, der Burj Khalifa in Dubai, der Moskauer Kreml, die ägyptischen Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen, der Petersdom im Vatikan oder das New Yorker Empire State Building. Mehr als 7.000 Städte in 178 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt.

Auch Deutschland steht laut WWF mit mehr als 300 Städten vor einer neuen Rekordbeteiligung. Hier findet das zentrale Event vor dem verdunkelten Brandenburger Tor in Berlin statt, inkl. musikalischer Begleitung, deren Energiebedarf mithilfe von Fahrrädern erzeugt wird. Hier und in acht weiteren deutschen Städten machen die Umweltschützer mit einer Erde aus vielen Tausend LED-Kerzen auf den notwendigen Schutz des Planeten aufmerksam.

Ihren Anfang nimmt die „Stunde der Erde“ immer auf dem Inselstaat Samoa, wo nach deutscher Zeit bereits um 7.30 Uhr am Samstagmorgen die Lichter ausgehen. Schlusslichter sind die Cookinseln und Französisch-Polynesien, wo das Licht 25 Stunden später wieder angeknipst wird. Die Earth Hour findet dieses Jahr übrigens schon zum elften Mal statt. Ihren Anfang nahm die Klimaschutzaktion 2007 in Sydney, als mehrere Hunderttausend Australier erstmals gemeinsam für eine Stunde die Lichter ausschalteten. Inzwischen gehen während der Earth Hour auf der gesamten Welt die Lichter aus.

Mehr zur Earth Hour: www.wwf.de/earthhour